Das Überall-Hier-Jetzt-Internet

Ich hab mir da mal ein paar Gedanken gemacht. Nach meinem Eindruck tut sich im Moment Gewaltiges mit dem Internet. Das Internet, das wir aus den letzten knapp 15 Jahren kennen, wandelt sich immer stärker – auch das, was wir gemeinhin „Web 2.0″ nennen, ist im Wandel. Ich sehe da drei große Trends:
1. Das überall-Internet
Eigentlich [...]

Ein letztes Mal: „Mein Restaurant“

Ja. Gestern abend war es ja soweit: „Mein Restaurant“ ist vorbei. München hat (erwartungsgemäß) gewonnen. Und ich hab noch ein paar Sachen nachzutragen:
Erstens. Bisher übersehen hatte ich die Blogs zur Serie, die zwar offenbar usermässig ein totaler Flop waren, aber doch irgendwie was Rührendes haben. Siehe hier.
Zweitens. Bis jetzt (16:01 am Tag nach dem Finale) [...]

Was an „Mein Restaurant“ (Vox) so genial ist

Man kann ja über Reality TV sehr unterschiedlicher Meinung sein. Aber egal, wie diese Meinung aussieht: Die Serie „Mein Restaurant“ hat eine Marketing-Strategie und ein Geschäftsmodell entwickelt, das schlichtweg genial ist. Die Gründe:

Die (zum Rauswurf) „nominierten“ Restaurants müssen Werbung für sich machen. Die Besitzer gehen zum Beispiel in Eishockey-Arenen und geben dort die Telefonvoting-Nummer bekannt. [...]

Website-Werbung bei StumbleUpon

Ein kleiner Tipp zum Thema „Werbung für die Website“: Wenn man im Browser die StumbleUpon-Toolbar installiert hat, kann man einfach mal probehalber die eigene Homepage mit „gut“ bewerten. So sieht man, ob StumbleUpon die Seite überhaupt gelistet hat.
Falls nicht (wie im Falle oben) kann man dann die gewünschten Angaben einfach eintragen. Viel Spaß!

Rollende Werbefläche auf der Autobahn

Also, ich bin ja relativ häufig unterwegs auf deutschen Autobahnen. Weiß nicht, wie es Ihnen geht. Aber in letzter Zeit sieht man da immer mehr rollende Werbeflächen, will heißen: LKWs, die nicht wie früher den Namen ihrer Spedition hinten draufhaben. Sondern Werbung für irgendein Spaßgetränk oder irgendein Skigebiet in Österreich. Also so richtig schön klassische [...]

Die Parkuhr als Werbeträger

Das ist doch mal Guerilla-Marketing vom Feinsten: Dieser Parkticket-Automat in der Nürnberger Altstadt (passenderweise gleich neben der Handelskammer) hat einen Zweitjob als Werbeplattform. Die Aufmerksamkeit ist hier natürlich garantiert, während man wartet, bis der schnarchlangsame Drucker endlich das Parkticket erzeugt hat.
Aber der Nerv-Faktor leider auch, weil nämlich ganz besonders schlaue Guerilla-Marketer nicht mal davor zurückschrecken, [...]

Schwarzes Brett revisited

Es gibt ja wirklich nix, was es im Web 2.0 nicht gibt. Sollte man eigentlich wissen und ist auch eine Binsenweisheit. Aber dennoch: Habe auf mein Posting über „reale“ schwarze Bretter einen netten Hinweis bekommen von Menschen, die diese Online-Plattform hier betreiben: „schwarzesbrett.de“, offensichtlich sehr neu. Von der Optik her auch SEHR Web 2.0.
Allerdings muß [...]

Das schwarze Brett – mal anders

Sie kennen das: Wer alte Gummistiefel, gebrauchte Kinderwagen oder benutzte Schlafzimmermöbel verkaufen will, der geht in den Supermarkt. Dort hängt ein schwarzes Brett, wo man seine selbstgebastelte „Anzeige“ platzieren kann. Meist mit den berühmten Abreißstreifen, auf denen die eigene Telefonnummer steht.
Warum eigentlich kann man eine solche Plattform nicht auch für Guerilla-Marketing nutzen? Sie erreichen dort [...]

Seth Godin über geschnitten Brot

Ein toller Vortrag von Seth Godin bei TED.com. Sein Thema: Geschnittenes Brot.
Jawoll. Wußten Sie, dass fertig geschnittenes und abgepacktes Brot 1910 erfunden wurde? Nein? Macht nichts – auch sonst hat damals keiner was gemerkt. Das Ganze war ein Flop. Erst zehn Jahre später kam die Firma „Wonder“, machte eine schöne Verpackung und richtig viel Werbung, [...]

Nicht zu stoppen: Der Gehwegstopper

Neulich in der Nürnberger Nordstadt auf dem Weg zum Arzt: Eine schöne Parade aus Gehwegstoppern. Offensichtlich ist eines der ältesten „Guerilla“-Werbemittel also wirklich nicht totzukriegen.
Zwei der drei Stopper (der von TUI und der im Hintergrund von Vodafone) haben mich allerdings nicht gestoppt. Zu vollgepackt, zu „professionell“ gestaltet, damit langweilig.
Bei dem im Vordergrund dachte ich spontan [...]